Granitpflaster unterstreicht das dörfliche Ambiente.

Hanglage, Engstellen und felsiger Untergrund – Witterdas Ortsdurchfahrt ist umfassend saniert

Die Kreisstraße K 20, gleichzeitig die Ortsdurchfahrt durch Witterda in Richtung Friedrichsdorf, ist fast fertig gestellt. Es war das bislang größte und herausforderndste Projekt in der Amtszeit von Bürgermeister René Heinemann. Den Löwenanteil der insgesamt 2,1 Millionen Euro hat Witterda investiert, rund 670.000 Euro trägt der Landkreis, ca. 60.000 Euro die TÜWA, Förderung erhielt die Gemeinde von der Thüringer Aufbaubank in Form einer Bezuschussung und vom Straßen- und Tiefbauamt Sömmerda. Zwei Jahre lang wurde gebaut.

Im Zuge der Sanierung der Kreisstraße wurden auch Anschlussbereiche modernisiert wie etwa der derzeit noch im Bau befindliche Ziegenberg und die sich anschließende Bornsgasse. 770 Meter lang ist das Straßenstück, das einer Generalkur unterzogen wurde, mit den Nebenflächen sind es ca. 1.000 Meter.

Zu kämpfen hatten die Baufirmen nicht nur mit der schwierigen Hanglage, sondern auch mit vielen Engstellen und hartnäckig-felsigem Untergrund. Jetzt aber ist Witterdas Ortsdurchfahrt grundhaft neu und ansprechend gestaltet. Dem dörflichen Ambiente Rechnung tragend, wurden Fußwege, Einfahrten zu den Grundstücken und Parkplätze in Natursteinpflaster in Bögen verlegt. Die Stützmauer erhielt eine strukturierte Optik – hier hatte sich der Gemeinderat gegen ein nüchterne Betonwand entschieden. Die neuen Lichtmasten stehen schon. Sobald die Kabel von der TEN verlegt sind, verschwinden die alten Masten und auch die Strom-Freileitungen.

Ab Juni kann die Straße wohl endgültig freigegeben werden. Mit einem kleinen Fest soll sie würdig eingeweiht werden, der Termin dafür steht noch nicht fest.

Autor: B. Köhler   Fotos: B. Köhler

Bürgermeister René Heinemann vor der Stützmauer am Obertor

Bauarbeiten am Hang und in sehr engen Bereichen, hier die Erstellung der neuen Treppenanlage in der Bornsgasse

Anpflanzung von Hainbuchen